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Tipp des Monats

DIE EHE

Traditionell wird die Ehe als dauerhafte Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau verstanden, in der beide Verantwortung füreinander übernehmen.
Die EHE ist die wohl älteste Zweierschaft, die es gibt. Gilt sie heute deshalb für viele als überholt? Ist das Neue, das Kurzfristige und Lebensabschnittmässige besser? Was meinen Sie? Seit mehreren Jahren nehmen Scheidungen ab, was aber nicht gleichbedeutend heisst, dass die Ehe wieder im Trend ist. Durch die Wirtschaftskrise raufen sich Paare wieder vermehrt zusammen. Leider ist aber die häusliche Gewalt zunehmend.
Doch was macht denn eine langfristige und stabile Ehe aus? Man sollte einfach mal bedenken, dass es für die EHE zwei „Jas“ braucht, zur Scheidung reicht schon ein einzelnes „Nein“. Das sollte einem doch zu denken geben.


Basis, Ausrichtung, Ziel, gegenseitige Verantwortung, den anderen in den Mittelpunkt stellen sowie eine offene und ehrliche Kommunikation sind dabei wichtige Faktoren! Liebe alleine genügt nicht, gegenseitiger Respekt ist genauso wichtig.
Wie würde unsere Gesellschaft wohl aussehen, wenn die heutigen gesellschaftlichen Sichtweisen betreffend Eheformen schon vor hunderten von Jahren Einzug gehalten hätten?


Weshalb haben Sie geheiratet? War es die grosse Liebe? War es einfach gerade passend? Musste geheiratet werden? Und wo stehen Sie heute in Ihrer EHE? Wie sieht Ihre EHE-Atmosphäre aus? Wie sieht das „Miteinander“ aus, das gegenseitige Vertrauen und die Bereitschaft den Ehepartner an die erste Stelle zu setzen? Über diese Fragen lohnt es sich immer wieder nachzudenken und auszutauschen.

Vergleicht man eine EHE mit einer Zweierseilschaft wird schnell klar, welche Attribute wichtig und unverzichtbar sind: das gemeinsames Ziel und Interesse, den Partner immer voll im Blick zu haben und sich zu 100% auf ihn verlassen zu können. Was für die Zweierseilschaft das Seil, ist für die EHE das gemeinsame Eheversprechen. Eine Zweierseilschaft beginnt nicht gerade mit der Eigernordwand, sondern mit den Möglichkeiten, die dem «schwächeren» Partner entsprechen. Das heisst, dass Rücksichtnahme eine enorm wichtige Eigenschaft für eine Zweierseilschaft ist, genauso wie für die EHE. Für beide gilt: will das Ziel erreicht werden, braucht es ein kontinuierliches Arbeiten an der Beziehung. Während die Ziele einer Zweierseilschaft immer wieder zeitlich begrenzt sind, ist das Ziel der EHE lebenslang. Durch das Ja-Wort ist es bereits ausgesprochen worden und der Weg ist vorgezeichnet. EHEleben heisst im Klartext, gemeinsam daran zu arbeiten, zu lernen, zu vergeben, zu fordern aber auch nachzugeben. Das Ziel der EHE ist wie das Erreichen des Traumgipfels einer Zweierseilschaft.
Die EHE, eine «Flachlandzweierschaft», die ungeahnte Höhen erklimmen kann!

Das wünscht Ihnen das Praxis Mittelpunkt Team